Samstag, 28. Januar 2012

Das Schloß Sanssouci

Neulich kitzelte der Sonnenschein in der Nase und wir
dachten, oh es wird Frühling. Wir fahren ins Schloß und
schauen, was zum 300. Geburtstag von Friedrich geboten
wird.
Nun die Ausstellung zu Ehren Friedrichs beginnt erst ab
28. April 2012. Doch die Blumen vom Geburtstag waren
noch erhalten. Es waren vielfach echte Rosen und wie
sollte es anders sein......es gab Kartoffeln.










Dann ließen wir uns durchs Schloß führen. Solche tollen Infos und so kompetent
dargebracht, hatten wir lange nicht erlebt.
Nur leider habe ich mir nicht alles gemerkt, hören und Fotografiern geht noch.
Dann auch noch Schreiben, das geht nicht.
So werde ich diesen Streifzug in mehrere Beiträge gliedern.
Heute sind die Privatgemächer von Friedrich an der Reihe. Es war uns nicht so bekannt,
daß Friedrich der Große seine Privatgemächer nicht für die Gäste geöffnet hat.




Wir treten ein. Auf der einen Seite des Raumes vor den Privatgemächern
sitzt Herr Mars aus der Mythologie und eine Göttin.








Nun kommen wir hinein in den Flur zu den Gemächern von Friedrich.




Wer einen Palast erwartet, den entäusche ich. Er hat kleine
Räume und auch einen kleinen Flur. Aber er ist wunderschön.
Das Gold ist schon echt und die Bilder sind auch original.
Und die Gegenstände sind seine Lieblingsbilder, seine Lieblings-
leuchter und überall Spiegel. Ein Spiegel z.B. war eine Kostbarkeit.
Und auf dieser kleinen Fläche hatte er wirklich viele Spiegel.





Das ist z.B. ein original Spiegel.





Ganz im Sinne der damaligen Zeit wurden Ruinen gemalt. Der Adel
liebt diese Darstellungen und ebenso Fritz.






Auch dieses Bild und der Kronleuchter sind nach Friedrichs Geschmack.....





Und wieder ein Blick in den Gang bzw. Flur hinein.






Wir werfen nochmal einen Blick in den Flur hinein und gehen in seine
Gemächer.





Die Tapeten und Wandverzierungen fallen gleich ins Auge.





Und obwohl er große Probleme mit seinem Vater hatte, ein Bild ist an
der Wand.





 Der junge Friedrich ist zu sehen und unten rechts seine Mutter.




Leider sind mir die Köpfe abhanden gekommen, aber hier ging es mehr um
den Tisch und die Stühle.
Früher waren hier noch seine Bücher zu sehen, es war immerhin seine Bücherei.





Hier sind Vater und Sohn zu sehen. Und wieder die einfachen Stühle
und der Tisch.




Das war seine Uhr und im Vordergrund könnt ihr seinen Sessel
erkennen.




In diesem Sessel ist Friedrich gestorben.Er wurde für die damaligen Verhältnisse
sehr alt - geboren ist er am 24. Januar 1712 in Berlin und gestorben ist er
am 17. August 1786 in Potsdam.

Und weitere Bild zu seinen Privatgemächern folgen noch. Immerhin erfordert
die Bearbeitung der Fotos so seine Zeit und ich habe noch einige Bilder im Kasten,
die bearbeitet werden müssen. Also bis bald.








Mit einem Bild vom alten Fritz und seiner Amme (und die seines Vaters)
ist der Gang für heute abgeschlossen.
Es hat mich schon berührt, daß Friedrich seine Amme der Nachwelt
bekannt gemacht hat. Immerhin hat seine Frau, zu der er nie ein
inniges Verhältnis hatte, Potsdam und Sanssouci nie betreten dürfen.
Sein Vater hatte die Heirat mit der Prinzessin Elisabeth Christine von
Braunschweig-Bevern (1715 - 1786) befohlen und leider hat ihm Friedrich das nie
verziehen. Diese musisch begabte Prizessin hat leider im Schatten
Friedrichs leben müssen. Sie hatte zwar ein schönes Schloß von ihrem
Mann erhalten, doch das wird ihr sicher für ein würdevolles Leben nicht
ausgereicht haben.

1 Kommentar:

zeder hat gesagt…

Wieder ein beeindruckender Rundgang,
die Innenaufnahmen sind sehr gelungen,danke.
Grüße, Uwe-Jens